Person

Michel Bouquet

ActingPopularität 0.7

Fakten

Geboren
06.11.1925
Geburtsort
Gestorben
13.04.2022 (96)
Geschlecht
männlich
Bekannt für
Acting
Auch bekannt als
Мишель Буке, Michel Bouquet, Michel François Pierre Bouquet

Biografie

Michel Bouquet (6. November 1925 – 13. April 2022) war ein französischer Bühnen- und Filmschauspieler. Von 1947 bis 2020 wirkte er in über 100 Filmen mit. Für seine Rolle in „Toto der Held“ wurde er 1991 mit dem Europäischen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Für „Wie ich meinen Vater umbrachte“ (2001) und „Der letzte Mitterrand“ (2005) erhielt er jeweils den César als Bester Hauptdarsteller. 1998 wurde er für „Die Côtelettes“ mit dem Molière-Preis als Bester Schauspieler geehrt, 2005 dann erneut für „Der König geht“. 2014 wurde ihm für sein Lebenswerk der Ehren-Molière-Preis verliehen. 2018 erhielt er das Großkreuz der Ehrenlegion. Michel François Pierre Bouquet wurde am 6. November 1925 in Paris geboren. Mit sieben Jahren wurde er in ein Internat geschickt, wo er bis zu seinem 14. Lebensjahr blieb. Er wollte Arzt werden, musste die Schule aber mit 15 abbrechen, nachdem sein Vater im Zweiten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft geraten war. Bouquet arbeitete zunächst als Bäckerlehrling und später als Bankangestellter, um seine Familie zu ernähren. Nach einem kurzen Aufenthalt in Lyon kehrte er mit seiner Mutter nach Paris zurück. Marie Bouquet begeisterte sich für das Theater, und dies half dem jungen Bouquet, seine Berufung zu finden. Er nahm Schauspielunterricht bei Maurice Escande, einem Mitglied der Comédie-Française, und gab 1944 sein Bühnendebüt in dem Stück „La première étape“. Anschließend studierte er am Pariser Konservatorium für Schauspielkunst, wo er Gérard Philippe kennenlernte. Mitte der 1940er-Jahre begann Michel Bouquet mit dem Dramatiker Jean Anouilh und dem Regisseur André Barsacq zusammenzuarbeiten, die Stücke im Théâtre de l'Atelier in Montmartre inszenierten. 1946 gab Anouilh Bouquet eine Rolle in „Roméo und Jeannette“, gefolgt von „Das Rendez-vous von Senlis“ und „Die Einladung ins Schloss“ im Jahr 1947. In den 1950er-Jahren lernte der Schauspieler den Regisseur Jean Vilar kennen, mit dem er häufig zusammenarbeitete. Bouquet spielte zahlreiche Rollen des klassischen Repertoires beim Festival d'Avignon, das Vilar 1947 ins Leben gerufen hatte (Heinrich IV. 1950, „Die Tragödie König Richards II.“ 1953 und „Der Geizige“ 1962). Bouquet arbeitete bis Anfang der 1970er-Jahre regelmäßig mit Anouilh zusammen und trug anschließend maßgeblich zur Popularisierung der Werke des britischen Autors Harold Pinter in Frankreich bei: „Die Sammlung“ (1965), „Die Geburtstagsfeier“ (1967) und „Niemandsland“ (1979). Gleichzeitig wurde Michel Bouquet Ende der 1970er-Jahre zum Professor am Nationalen Konservatorium für Dramatische Kunst ernannt und lehrte dort bis 1990. In den 1980er- und 1990er-Jahren kehrte er an das Théâtre de l’Atelier zurück, wo er einst seine Karriere begonnen hatte. 1994 spielte er in Eugène Ionescos „Der König geht ab“, eine Rolle, die er bis 2014 immer wieder verkörperte. 1998 erhielt er den Molière-Preis als Bester Schauspieler für Bertrand Bliers „Die Côtelettes“, 2005 erneut für „Der König geht ab“. 2014 wurde ihm der Ehren-Molière für sein Lebenswerk verliehen. Ein Jahr später wurde der Schauspieler für seine Darstellung in Ronald Harwoods Stück „Taking Sides“ gefeiert. Bouquet gab 2019 seinen Bühnenabschied bekannt.

Bilder

Bekannteste Titel

Champs-Elysées
1982
Vivement dimanche
1998
Spécial cinéma
1974
Maigret
1991
Discorama
1959
Die untreue Frau
1969
Samedi soir
1971
Nacht und Nebel
1956
Macht und Manipulation
2010
28 Minuten
2012
Das Spielzeug
1976
Elisa
1995
Heimliche Freundschaften
1964
Zwischen Tod und Leben
1977
Mozart
1982
Borsalino
1970
Die Braut trug schwarz
1968
Die Schlange
1973
Das Geheimnis der falschen Braut
1969
Manon
1949

Als Darsteller/in

Claude Chabrols Komplizin: Stéphane Audran
2024
Pierre Richard... en mode Veber
2022
Cérémonie secrète
2022
Juste avant la nuit - Michel Bouquet
2022
Villa Caprice
2021
Les Vies d'Albert Camus
2020
Muriel Robin, oser être soi...
2018
À la recherche de... Pierre Richard
2017
L'Origine de la violence
2016
L'Antiquaire
2015
Rebecca
2014
Renoir
2012
28 Minuten
2012
Das kleine Zimmer
2011
Macht und Manipulation
2010
Le malade imaginaire
2008
Grand manège : Qu'est-ce qui fait tourner Claude Chabrol ?
2006
Letzte Tage im Elysée
2005
L'après-midi de monsieur Andesmas
2004
Les Côtelettes
2003
Datenschutz
Raoul
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Beispiele: «ähnlich wie Matrix», «Worum geht es in Matrix?», «mit Tom Hanks».